Ausgabe: 2 aus 1992, 42. Jahrgang
Die Ergebnisse der Wahlen zum Studentinnenparlament lagen bei Drucklegung der letzten diskus-Nummer noch nicht vor; unklar war, ob es tatsächlich die letzte sein würde. Finanziell und rechtlich durch den Allgemeinen Studentinnenausschuß (AStA) der Frankfurter Universität abgesichert, ist die Arbeit der Herausgeberinnen und der Redaktion der Frankfurter Studentinnenzeitung von dessen Zusammensetzung abhängig. Die Wahlen im Februar 1992 ergaben ein Patt zwischen linken und rechten Hochschulgruppen. Das Parlament vertagte sich, ein neuer AStA konnte nicht gewählt werden. Soweit haben die Wahlen keine politische Klarheit gebracht. Klar ist allerdings, daß der gegenwärtige linke AStA bis zur Neuwahl im Amt bleibt und die Beschlüsse des im vergangenen Jahr gewählten Studentinnenparlaments gültig sind, darunter auch die weitere finanzielle Unterstützung für den diskus und die Wiederwahl der drei Herausgeberinnen sowie die Neuwahl einer Herausgeberin und eines Herausgebers aus dem Kreis der Redaktion. Auf dieser rechtlichen Grundlage kann der diskus bis auf weiteres seine redaktionelle Arbeit fortsetzen.