Schaffen wir ein, zwei, drei ... viele Barrel Öl nach Cuba!
Die Inge in Cuba ist dramatisch. Die Verbindung von US-Blockade, die seit dreißig Jahren aufrecht erhalten wird und drastischem Rückgang des Handels mit der UdSSR und den osteuropäischen Staaten gefährdet die Versorgung der Bevölkerung. Verschärfend wirkt, daß die Bundesrepublik die Verträge zwischen Cuba und der DDR nicht mehr fortführt. Die Lieferung von Energie und Rohstoffen ist praktisch völlig zum Erliegen gekommen. Das Gespenst einer Krise gerade auch in den Bereichen der größten cubanischen Errungenschaften zeichnet sich immer deutlicher ab: Cubas Kinder konnten sich bisher - im Gegensatz zu Millionen verlassener, hungernder, als lebende Organbanken ausgebeuteter Kindern in lateinamerika - gut genährt und medizinisch versorgt in einem allen zugänglichen Schulsystem entfalten. Das ist nun infragegestellt. Wir haben unterschiedliche Positionen zum cubanischen Regierungssystem. Aber gemeinsam verurteilen wir den Versuch, eine politische Führung durch Aushungern eines Volkes zu stürzen. Das Recht des cubanischen Volkes auf eine eigene Entwicklung muß gegen ökonomiche Erpressung ebenso wie gegen offene Agression ä la Grenada oder Panama verteidigt werden.
Deshalb fordern wir: - die unverzügliche Aufhebung der US-Wirtschaftsblockade - den Abzug aller US-Truppen aus Guantanamo - keinerlei offene und verdeckte Militäraktionen der USA gegen Kuba - die weitere Erfüllung oder Fortführung der Verträge zwischen Cuba und der ehemaligen DDR durch die Bundesrepublik - statt Unterstützung der Bundesregierung für die US-Wirtschaftsblockade ihr Eintreten für deren Aufhebung in EG und UNO Leisten wir darüber hinaus praktische Solidarität mit dem cubanisclqen Volk, nicht nur einmal sondern regelmäßig:
Schaffen wir eins. zwei. drei... viele Barrel Ol nach Cuba!
Unterstützerinnen: Prof. Klaus Bätjer-Claassen (Physiker), Prof. Klaus Brake (Regional- und Stadtplaner), Prof. Dieter Borris (Politikwissenschaftler), Jutta Braband (MdB, PDS-LL), Christian Dehm (Studienleiter Dienste in Übersee), Jutta Dittfurth (Vorstand Deutsche Journalisten Union in der IG Medien) Prof. Ulrich Duchrow (Theologe), Prof. Martin Franzbach (Literaturwissenschaftler), Prof. GeorgFülberth (Politikwissenschaftler), Thomas Gebauer (medico international), Dr. Gregor Gysi (MdB, PDS-LL), Erich Hackl (Schriftsteller), Hannelore Heinrich (Journalistin), Hans-Jürgen Kröger (Gewerkschaftsausschuß HBV), Jakob Moneta (ehern Chefredakteur „metall"), Prof. Peter von Oertzen (SPD-Parteivorstand), Prof. Norman Paesch (Jurist), Dorothee Piermont (MdEP), Prof. Uta Ranke-Heinemann (Theologin), Inge Remmert-Fontes (Studienleiterin „Dienste in Übersee"), Prof.Schapour Ravasani (Politikwissenschaftler), Dr. Ulla Rovers (Lehrerin), Karl-HeinzRoth (Arzt und Historiker), Henning Scherf (Bürgermeister Bremen) Prof. JensScheer (Physiker), Prof. Gerhild Schwoch (Medizinerin), Prof. Dorothee Solle (Theologin), Gordian Troeller (Filmemacher), Prof. Marie Veit (Theologin) LudgerVolmer (Bundessprecher „Die Grünen") Manfred Zieran (Bundessprecherinnenrat „Ökologische Linke"), Prof. Jochen Zimmer (Sozialpädagoge) Arbeitskreis Internationalismus Karlsruhe, Autorinnenkollektiv CoCo-Piranhas, Bundessprecherinnenkreis der Vereinigung Verfolgter des Naziregimes, Cultur-Cooperation e.V.,Deutsch-Cubanische Gesellschaft (DeCub), Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba,Freundschaftsgesellschaft Berlin-Cuba, Informationsbüro Nicaragua e.V., Informationsstelle Lateinamerika (ila), Toller de la Solidaridad.
Spenden unter dem Stichwort: „Energie für Cuba" auf das Konto Nr. 132975707 bei der Sparkasse Bonn, BLZ 38050000, (Klaus Wardenbach)
Kontaktadresse:Dorothee Piermont, Postfach 21 0232, 5300 Bonn 2, Tel. 02 28/1691 98